Änderungen

Wechseln zu: Navigation, Suche

Regionalwährung im Walgau

66 Bytes entfernt, vor 11 Jahren
Wie alles begann
Regionalwährungen gibt es schon seit 1932 (Freigeld von Wörgl), ihre Wurzeln liegen in Österreich und in der Schweiz. In den letzten Jahren haben derartige Projekte deutlich zugenommen, da die Vorteile einer überschaubaren Region im Zuge der globalisierten Wirtschaft oft vernachlässigt werden. Inzwischen gibt es einen Verband der Regiogeld-Initiativen mit eigenen Qualitätsstandards und Initiativen in den meisten europäischen Ländern.
Eine regionale Währung stärkt nicht nur die Nahversorgung und die Wertschöpfung in der Region, sondern kann eine Region auch enger zusammenbinden. Die Idee für den Walgau wurde auf einem [[Media:Walgaugespraech 2 Regiogeld Zusammenfassung.pdf| Walgaugespräch]] geboren. Anlässlich der dritten Walgaukonferenz (internen Link zu „Die Regionalentwicklung im Walgau“ setzen) der Bürgermeister und gewählten Abgeordneten im Oktober 2009 wurde der Auftrag formuliert, ein Grobkonzept zu erarbeiten, wie denn eine solche Regionalwährung im Walgau funktionieren könnte. Die vierte Walgaukonferenz hat dann im April 2010 den Auftrag erteilt, ein Feinkonzept für eine eigene Regionalwährung im Walgau bis zum Herbst 2010 zu erarbeiten. Um dieses Thema vertrauter zu machen, fanden im Juni und Juli 2010 Informationsabende für Gemeindevertreter und Interessierte statt.
Die von der Regionalentwicklung im Walgau installierte Arbeitsgruppe wird vom Dornbirner Unternehmensberater Gernot Jochum-Müller betreut. Er ist Obmann des Talente-Tauschkreises Vorarlbergs und begleitet auch Regionalgeld-Initiativen in der Wälder Gemeinde Langenegg, im Klostertal und im Großen Walsertal. Langenegg hat bereits seine eigene Währung und seit kurzem auch das Große Walsertal, das Klostertal ist in Umsetzung. Wenn ein solches Projekt nämlich gelingt, hat es positive Wirkungen auf die regionale Wirtschaft und stärkt vor allem diejenigen, die heute zu kämpfen haben.
2.335
Bearbeitungen

Navigationsmenü