Hochwasserschutz im Walgau: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Maßnahmen zum Hochwasserschutz:''' Aktuelle Schutzprojekte sind die Projekte Frastanz/Schlins und Nenzing/Satteins, die derzeit in Bearbeitung sind. Hier geht es vor allem um die Ausweisung von Retentionsflächen, die im Notfall überschwemmt werden können. Auf dem Gemeindegebiet von Bürs sollen auf einem 500 m langen Abschnitt der Ill Ufersicherungsmaßnahmen durchgeführt werden. In Feldkirch wurden als Reaktion auf die Hochwasser 1999 und 2005 mobile Elemente als Ergänzung der Ill-Uferbefestigung angeschafft, die Illbrücke umgebaut, abmontierbare Geländer und weitere Schutzmaßnahmen vorgesehen, deren Einsatz mit regelmäßigen Hochwasserübungen trainiert wird. Auch bei den Zuflüssen wurden 2009 und werden 2010 Schutzmaßnahmen nötig:  
'''Maßnahmen zum Hochwasserschutz:''' Aktuelle Schutzprojekte sind die Projekte Frastanz/Schlins und Nenzing/Satteins, die derzeit in Bearbeitung sind. Hier geht es vor allem um die Ausweisung von Retentionsflächen, die im Notfall überschwemmt werden können. Auf dem Gemeindegebiet von Bürs sollen auf einem 500 m langen Abschnitt der Ill Ufersicherungsmaßnahmen durchgeführt werden. In Feldkirch wurden als Reaktion auf die Hochwasser 1999 und 2005 mobile Elemente als Ergänzung der Ill-Uferbefestigung angeschafft, die Illbrücke umgebaut, abmontierbare Geländer und weitere Schutzmaßnahmen vorgesehen, deren Einsatz mit regelmäßigen Hochwasserübungen trainiert wird. Auch bei den Zuflüssen wurden 2009 und werden 2010 Schutzmaßnahmen nötig:  


• In Brand wurde die Alvier-Verbauung nötig, nachdem die jährlichen Reparaturen nach Hochwasserschäden überhand nahmen und ohne grundsätzliche Sanierung vom Land nicht mehr bezuschusst wurden. Durch den Stollen vom Brandner Gletscher zum Lünersee wurde die Hochwassergefahr insgesamt verringert.
• In Brand wurde die Alvier-Verbauung nötig, nachdem die jährlichen Reparaturen nach Hochwasserschäden überhand nahmen und ohne grundsätzliche Sanierung vom Land nicht mehr bezuschusst wurden. Durch den Stollen vom Brandner Gletscher zum Lünersee wurde die Hochwassergefahr insgesamt verringert.  


• In Nenzing werden unterhalb des Campingplatzes am Baschliefbach und am Duxbach bei Beschling Schotterfänge eingerichtet und Rohrdurchlässe vergrößert sowie ein Hochwasserentlastungsgerinne erstellt. Ebenfalls in Nenzing wird im Ortsgebiet ein weiterer Uferabschnitt der Meng saniert (Gesamtkosten ca. 100.000 Euro).
• In Nenzing werden unterhalb des Campingplatzes am Baschliefbach und am Duxbach bei Beschling Schotterfänge eingerichtet und Rohrdurchlässe vergrößert sowie ein Hochwasserentlastungsgerinne erstellt. Ebenfalls in Nenzing wird im Ortsgebiet ein weiterer Uferabschnitt der Meng saniert (Gesamtkosten ca. 0,1 Mio. Euro).  


• In der Gemeinde Ludesch werden der Kanal im Waldrasttobel ausgebaut sowie eine 1,3 Hektar große Retentionsfläche angelegt (Gesamtkosten ca. 2,5 Mio. Euro).
• In der Gemeinde Ludesch werden der Kanal im Waldrasttobel ausgebaut sowie eine 1,3 Hektar große Retentionsfläche gesichert (Gesamtkosten ca. 2,5 Mio. Euro).  


• In Thüringen wurde das schadhafte Bachbett des Schwarzbaches saniert. Außerdem wurde der Lutzdamm auf 150 Metern Länge saniert und erhöht (Gesamtkosten für diese Maßnahme ca. 130.000 Euro).
• In Thüringen wurde das schadhafte Bachbett des Schwarzbaches saniert. Außerdem wurde der Lutzdamm auf 150 m Länge saniert und erhöht (Gesamtkosten für diese Maßnahme ca. 0,13 Mio. Euro).
 
• An der Sutterlütty- Kreuzung in Gais wurde ein Hochwasser- Entlastungsgerinne errichtet, eine Hangentwässerung wird angeschlossen (Gesamtkosten ca. 11 Mio. Euro).  


• An der Sutterlütty- Kreuzung in Gais wurde ein Hochwasser- Entlastungsgerinne errichtet, eine Hangentwässerung wird angeschlossen (Gesamtkosten ca. 11 Mio Euro).


• In Schlins wurde die Tribulanbachableitung fertig gestellt und der Unterlauf des Wiesenbachs auf 800 Metern hochwassersicher und naturnah ausgebaut. Für die Verbauung des Vermülsbachs wurde mit den Vorarbeiten begonnen.
• In Schlins wurde die Tribulanbachableitung fertig gestellt und der Unterlauf des Wiesenbachs auf 800 Metern hochwassersicher und naturnah ausgebaut. Für die Verbauung des Vermülsbachs wurde mit den Vorarbeiten begonnen.
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