Diskussion:Hochwasserschutz im Walgau: Unterschied zwischen den Versionen

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=== Ideen für weitere Maßnahmen zum Hochwasserschutz ===
=== Ideen für weitere Maßnahmen zum Hochwasserschutz ===
Folgende Gedanken erreichten uns:
Wenn man Feldkirch noch stärker vor Hochwasser schützen muss, als es bisher durch Überflutungsbereiche möglich ist, dann geht es nur, wenn man die Zubringerbäche der Ill staut. Über die Ill in der Innerfratte wurde beim Walgaugespräch im Jänner 2011 eine Aussage gemacht. Die Litz wird schon ein wenig gestaut, die Lutz sogar doppelt, der obere Rellsbach bald. Die Alfenz bietet wenig Möglichkeiten für eine Wasserrückhaltung, außer die ÖBB und die Illwerke-VKW regeln die Stromversorgung bei drohenden Starkniederschlägen neu. Die Seitentäler der Bäche Alvier, Meng, Galina und Samina, ja sogar der Schesa (wenn sie umgeleitet würde), würden aber von der Talbeschaffenheit her traumhafte Voraussetzungen bieten für Rückhaltebecken für Spitzenniederschläge bis zu 4 Tagen (so lange hat es bei uns seit Jahrzehnten noch nie durchgeregnet).
Wenn man dann diese Wassermassen in den Stauseen auch durch zielgerichtete Abflüsse in Rohren ergänzen würde, könnte man zusätzliche kleinere Kraftwerke betreiben. An der Meng wird jetzt so etwas geplant, obwohl die Öffentlichkeit noch nichts Wertvolles erfährt. Die Mitteilung im Walgaublatt vor rund einem Monat stillt bestensfalls die erste Neugier.
Zuerst ist mir wichtig, dass große Wassermassen zurück gehalten würden, ohne dass die Natur Schaden erleiden würde. Ob Feldkirch mitzahlen würde?
Die jetzige Wasserfassung der Meng durch die  Illwerke im Schluchtbereich mit Ableitung zum Walgaustollen ist für Hochwasser bekanntlich nicht geeignet, zumal die Klappe wegen Steinen und Geäst bei Hochwasserstand zugeht. Ein See mit regelmäßigem (etwa monatlichem) Schotterablass wäre da viel hilfreicher gegen die Hochwassergefahr der Meng und somit der Ill.
Noch ein Nachsatz: Der See nördlich von Kühbruck (Rutsch beim Isiga Züle, See fast den gesamten Nackiga Weg entlang) im Sommer 2010 war eine Naturbereicherung. Gestört hat nur die Gefahr, dass der natürliche Damm bersten könnte.
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