Ausgangssituation im Walgau / um was geht es?

Die vielfältige Kulturlandschaft des Walgaus hat zahlreiche schützenswerte Landschaften, Biotope, Naturdenkmale und geologische Denkmale zu bieten.

Enzian
Kaiser-Eichen im Brandnertal

Schutzgebiete

Gemeinde Ludesch: Natura 2000- Gebiet Ludescherberg. 377 ha nach FFH- Ruchtlinie geschützt, davon 62 ha naturnahe Kalktrockenrasen (das entspricht 4% des gesamten Vorkommens in Österreich), dazu Kalktuffquellen, montane Borstgraswiesen, Niedermoore, Schlucht- und Hangmischwälder. das Gebiet ist Lebensraum für 19 Orchideen und 9 Enziane sowie zehn vom Aussterben bedrohte Vogelarten.

Gemeinden Bürserberg, Frastanz, Nenzing: Natura 2000- Gebiet Spirkenwälder. Dazu gehören die Spirkenwald- Bestände Saminatal (68 ha), Innergamp (44 ha), Oberer Tritt (11 ha) und Brandnertal (104 ha), die teilweise auch als Naturdenkmale erfasst sind. Die Spirke ist eine aufrecht wachsende Abart der Latschenkiefer. Spirkenwälder sind an extreme Bedingungen angepasst, die andere Bäume nicht überstehen: trocken, steinig, nachrutschend, in Kaltluftmulden usw.; das schützt die Bestände vor dem Überwachsen werden durch schneller wachsende Bäume. Hier finden sich die größten zusammenhängenden Flächen Vorarlbergs und überhaupt die östlichsten Vorkommen der Spirke in den Alpen.

Gemeinde Feldkirch: Natura 2000- Gebiet Bangs-Matschels (447 ha), größte geschlossene Waldfläche in der Talsohle, ca. 80 ha extensiv bewirtschaftete Flachmoore mit Feldgehölz- Inseln, Vorkommen von Pfeiffengraswiesen, Frauenschuh, Gelbbauchunke, Koppe, seltenen Schmetterlingen, Wachtelkönig, Neuntöter, Wespenbussard, Schwarzmilan)

Gemeinde Nenzing: Natura 2000- Gebiet Alpenmannstreu Gamperdonatal (37 ha). Das Alpenmannstreu ist eine äußerst seltene und auffällig schöne Distel in alpinen Hochstaudenfluren und wächst zusammen mit Feuerlilie, Türkenbund, Alpenscharte und Eisenhut. In ganz Österreich gibt es sonst nur noch in Kärnten weitere Bestände.


Naturdenkmale

  • Brand: Kesselfall bei der Adammaiensäß. Hier hat sich der Alvierbach 30 m tief in den harten Dolomit eingeschnitten und bildet zwei Wasserfälle und Strudeltöpfe in einer nur wenige Meter breiten Klamm (Eigentümer: Vorarlberger Illwerke AG).
  • Bürs: Der Peterstein bei der Wolfgangkapelle ist ein Findling von 4 m Höhe und 6 m Breite direkt an der Straße und markiert die Pfarrscheide zwischen Bürs und Bürserberg sowie die ehemalige Steuergrenze zwischen der Herrschaft Sonnernberg und den Walsern im Brandnertal (im Eigentum der Agrargemeinschaft Bürs). Die Verwitterungen auf der Oberseite hat der Volksmund als 'Hexentritte' gedeutet.
  • Bürs: Kuhloch (im Eigentum der Agrargemeinschaft Bürs), eine trockene, enge, verwinkelte Klamm wurde vom Alvierbach ausgespült, bevor er sich weiter in der Bürser Schlucht eingrub.
  • Bürs: Bürser Schlucht.
  • Düns: Botzis-Eiche an der Straße nach Übersaxen.
  • Düns: Der Gneis-Findling 'Stein beim Breitenbach' ging durch sein regelmäßiges Verwitterungsmuster in die Sagenwelt ein - die Verwitterungsspuren wurden als versteinerte Tierfährten gedeutet.
  • Feldkirch - Altenstadt: Sommerlinde St. Martin an der Südseite der Martinskapelle.
  • Feldkirch - Bangs: Die Franzosen-Ulme (25 m hoch und 4,7 m Stammumfang) zwischen der Kirche und den alten Zollhäusern wurde 1813 zur Erinnerung an die Befreiung von den Franzosen gepflanzt.
  • Feldkirch - Gisingen: Stieleiche am Rand der Gisingerau (Alter etwa 250 Jahre, 22 m hoch, Stammumfang 3,70 m), ein Überbleibsel der früheren Hartholz - Aue (= selten überschwemmter Auwald) an der Ill.
  • Feldkirch - Gisingen: Dorflinde am Dorfbrunnen, ein noch relativ junges Naturdenkmal.
  • Feldkirch - Nofels: "Breandöachele", Eiche in der Roten Au (25 m hoch, fast 5 m Stammumfang), bekam schon vor langer Zeit ihren Namen, vermutlich als beliebter Rastplatz bei der Feldarbeit.
  • Feldkirch - Tisis: Die Winterlinde westseitig der Duxgasse ist dreistämmig und ragt 32 m hoch über den Waldrand.
  • Feldkirch - Tisis: Die Stieleiche im Kindergarten (mit einem Stammumfang von 5,6 m) wurde bereits 1944 unter Schutz gestellt.
  • Feldkirch - Tisis: Sommerlinde an der Grißstraße bei der alten Mühle (innen hohl).
  • Feldkirch - Tisis: Bastard- Plantane auf dem Hügel vor der Drogenstation Carina am Pater- Grimm- Weg.
  • Feldkirch - Tisis: Stieleiche Letzebühel.
  • Feldkirch - Tosters: Tausendjährige Eibe unterhalb der Burgruine Tosters am Wehrgang der Kirchs St. Corneli - sie wird häufig als ältester Baum des Landes bezeichnet und ist hohl und stark restauriert.
  • Feldkirch - Tosters: Die St. Wolfgang Linde an der alten Kapelle St. Wolfgang ist ü¨ber 33 m hoch.
  • Frastanz: Die zwei Linden an der St. Wendelinkapelle im Ortszentrum sind noch relativ jung, aber trotzdem schon 25 m hoch.
  • Frastanz: Die Linde im Schutzgebiet Bazora gegenüber der Jausenstation "Jägerstüble" markiert zusammen mit einer Lesesteinmauer eine Grundstücksgrenze.
  • Frastanz: Linde auf dem Aussichtspunkt Maria Ebene vor der Kapelle Maria Heimsuchung mit einer 5-stämmigen Krone.
  • Frastanz: Frastanzer Ried bei Maria Grün.
  • Göfis: Stieleiche am Gasserplatz, am Rande eines Moores - sie diente 1864 bei der letzten öffentlichen Hinrichtung Vorarlbergs als Galgen für den Lauteracher Mörder Gasser.
  • Göfis: Der Gletschertopf entstand im Schmelzwasser der Eiszeit, das große Felsbrocken in eine kreisende Bewegung versetzte und so eine 7 m breite und 10 m tiefe 'Gletschermühle' herausschliff.
  • Ludesch: Die "Dicke Eiche" (Gerichtseiche) in der Ludescher Au hat einen Stammdurchmesser von 5,4 Metern. Sie zeigt inzwischen starke Ermüdungserscheinungen, dicke Äste brechen ab und es haben sich große Aushöhlungen gebildet (Eigentum: Stocklosungsf. Ludesch).
  • Ludesch: Die zwei Linden am alten Friedhof links und rechts des nördlichen Haupteingangs bilden eine gemeinsame Krone.
  • Nenzing: Felstor am rauhen Berg (auch 'Wildmännlesloch' genannt, im Eigentum der Agrargemeinschaft Nenzing) mit einer Spannweite von etwa 20 m und einer Höhe von etwa 40 m - es steht eigentlich bereits auf dem Grund des Fürstentums Liechtenstein und wurde vor 1945 fälschlicherweise auf der Gemarkung Nenzing eingemessen.
  • Nenzing: Gneisfindlinge im Nenzinger Himmel neben der Kapelle bei Kuhbrück (im Eigentum der Agrargemeinschaft Nenzing).
  • Nenzing: Weisstanne westlich von Nenzing (im Eigentum der Agrargemeinschaft Nenzing).
  • Nenzing: Spirkenbestand am Nenzingerberg (im Eigentum der Agrargemeinschaft Nenzing).
  • Nenzing: Spirkenbestand im Bärenwald (im Eigentum der Agrargemeinschaft Nenzing).
  • Nenzing: Gampbachfall von der Bruderhöhe insgesamt 500 m abstürzend, Gamperdona.
  • Nenzing: Der Mengbachfall (oder Stüberfall) im Nenzinger Himmel führt sehr viel Wasser und stürzt etwa 30 m hoch als Kaskade herab.
  • Nenzing: Das Kesselloch am Schillerkopf (früher: Kesselkopf) ist die größte Doline Vorarlbergs mit einer Tiefe von über 100 m und einem Durchmesser von 300 m, ein riesiger Einsturztrichter (im Eigentum der Agrargemeinschaft Nenzing).
  • Nenzing: Felspyramiden, Alpsenne Gamp (im Eigentum der Agrargemeinschaft Beschling) - die ca. 30 m hohen bizarren Felstürme, die als besonders verfestigte Partien durch Erosion des umgebenden Materials entstanden sind.
  • Nenzing: Sommerlinde bei der Kapelle Halden (Eigentum der Pfarre Frastanz).
  • Nenzing: Die Stieleiche an der Gampelüner Strasse überspannt den gesamten Straßenraum und ragt noch 5 m in die angrenzende Wiese hinein (im Eigentum der Agrargemeinschaft Nenzing).
  • Nenzing: Fichte auf einem Stein: das ursprüngliche Naturdenkmal am Weg nach Parpfienz gibt es heute nicht mehr. Es gibt aber noch eine weitere prächtige Fichte, die auf einem Stein gewachsen ist und nun neu als Naturdenkmal eingetragen wird.
  • Nenzing: die Eibe östlich vom Gamperdonweg ist bei einem Stammumfang von 2,7 m nur etwa 7 m hoch, wohl durch regelmäßigen Verbiss (im Eigentum der Agrargemeinschaft Nenzing).
  • Nüziders: Der Hängende Stein markiert die Grenze zwischen den West- und Ostalpen und ist aus dem härteren Dolomit der Ostalpen, während der umgebende weichere Sandstein der Westalpen bereits abgetragen wurde. Er ist ein Paradies für Kletterer.
  • Nüziders: Die Linde auf einem Schwemmkegel ist eine Mischung aus Sommer- und Winterlinde (Bastard).
  • Satteins: Linde oberhalb des alten Siedlungskerns auf der Garsilla, die aus insgesamt 10 Winterlinden mit einem einheitlichen Wurzelkörper besteht.
  • Schlins: Linde an der Kapelle Frommengärsch an der Hauptstrasse.
  • Schnifis: Der 'Paraprobstein' ist ein Gneisfindling aus der letzten Eiszeit, den der Sage nach der Teufel hierher geworfen habe.
  • Thüringen: Der Wasserfall der Montiola-Quellen bei der ehem. Fabrik Kastner ist künstlich durch oberhalb angelegte Teiche geschaffen und bildet eine 30 m hohe Kaskade. Die Wasserkraft wurde früher als Antriebskraft für die Fabrik genutzt.
Dorflinde in Schlins
  • Thüringen: zwei Linden bei der St. Anna Kirche in der Dorfmitte von Thüringen.

Biotope und sonstige wertvolle Landschaftsbestandteile

Im Auwald an der Lutzmündung gibt es ca 8 ha Auwald mit Wacholderbestand, der extrem langsam wächst und ohne aufwendige Bodenverbesserungsmaßnahmen nicht wirtschaftlich genutzt werden kann. Dieser Teil des Waldes soll sich selbst überlassen bleiben (anlässlich einer Begehung zur Jahreshauptversammlung 2009 der Forstbetriebsgemeinschaft Jagdberg).

Die Bürser Schlucht bleibt forstwirtschaftlich unbewirtschaftet.

Frastanz: Landschaftsenwicklungskonzept LEK


Hintergrund

Schutzstatus Natura 2000, FFH- Richtlinie: Nach Europäischem Recht müssen die Mitgliedsstaaten der EU den Schutz von Tier- und Pflanzenarten und ihren natürlichen Lebensräumen sicherstellen. gesetzliche Grundlage dafür sind die Vogelschutzrichtlinie von 1979 und die Flora-Fauna-Habitat-(FFH)-Richtlinie von 1993. In der FFH-Richtlinie wird festgelegt, dass die Mitgliedsstaaten selbst Lebensräume mit besonderer ("gemeinschaftlicher") Bedeutung festlegen, die sog. Natura 2000- Gebiete. In ihnen gilt das sog. "Verschlechterungsverbot". In Österreich ist der Naturschutz ausschließlich Ländersache und das Land Vorarlberg hat insgesamt 23 Natura 2000- Gebiete mit zusammen etwa 21.000 Hektar ausgewiesen. Für diese Flächen gibt es ein Förderprogramm, besondere landwirtschaftliche Fördermaßnahmen (ÖPUL und 'Erhalt ländlichen Erbes'), Forstförderung, Förderungen aus dem Naturschutzfonds und auch die Finanzierungsmöglichkeiten der EU (Life+) konzentrieren sich auf diese Gebietskulisse.

Naturschutzförderung: Das Vorarlberger Programm 'Naturschutz in der Gemeinde' bezuschusst Beratungen für Gemeinden und stellt ausgebildete BeraterInnen zur Verfügung. Gemeinden bekommen bis zu 70% der Kosten vom Land erstattet. Themen sind z.B. naturnahe Pflegemaßnahmen oder Lebensräume und Tierarten im Siedlungsraum. Der Vorarlberger Naturrat hat dazu im Walgau Bürgermeister-Gespräche geführt.

Für ökologisch funktionierende Gewässer gibt es im Gefolge der europäischen Wasserrahmenrichtlinie und mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union einen großen Fördertopf beim Bund, der 60 % der Kosten von Renaturierungsmaßnahmen und Maßnahmen zur ökologischen Aufwertung fördert. Das Land legt nochmals 30% aus eigenen Mitteln dazu, den Gemeinden verbleiben die 10% Restkosten. Gefördert werden Maßnahmen wie das Anlegen von 'rauen' Ufer, bewachsenen Böschungen und Auwäldern.

Aktion des Landes Vorarlberg Initiative „RespekTIERE deine Grenzen“ (Wildschäden vermeiden, indem z.B. nur in markierten Zonen Sport betrieben wird). Die Kampagne stützt sich auf drei Pfeiler: Markierung der wichtigsten Schutzzonen mit Hinweistafeln, Aufklärung bei den Zielgruppen der Sporttreibenden, allgemeine Werbung und PR in den Medien.

Das Lebensministerium bietet eine digitale Checkliste zur Biodiversität an: "Wie viel Vielfalt zeigt ihre Gemeinde?" (Gemeindenetzwerk www.vielfaltleben.at)

Walter Niederer (Geschäftsführer des Naturschutzgebiets Rheindelta) hat eine Kartierung von Insekten entlang der Ill vorgenommen.


Die Zusammenhänge zwischen dem Naturschutz und anderen Themen

Landwirtschaft und Naturschutz:

Flächenwidmung und Naturschutz (insb. Auwald)

Energieversorgung und Naturschutz: Kraftwerksstandorte, Schwallwasser

Naherholung, Tourismus und Naturschutz

Hochwasserschutz und Naturschutz


Was ist derzeit im Walgau in Umsetzung, projektiert oder geplant?

Projekt 'Natura 2000 Ludescherberg'

Zur Pflege des Natura 2000- Gebietes besteht seit 2006 und wird vom Land Vorarlberg gefördert und von Gerda Soraperra geleitet. In der Zusammenarbeit von Grundeigentümern, Vereinen und Freiwilligen werden Wiesen entbuscht, Farne aus Magerwiesen entfernt und die Wiesen gepflegt. In 3 Jahren haben Ehrenamtliche 880 Einsatzstunden abgeleistet. Zusätzlich kommt auch eine Ziegenherde zum Einsatz. Das Projekt wird auch vom Gemeindenetzwerk 'Allianz in den Alpen' als gutes Beispiel propagiert.

Bergheimat Nenzing

Das Ziel des Projektes ist es, eine Übersicht über ökologisch besonders wertvolle Landschaftsräume auf Nenzinger Gemarkung zu erstellen und dazu Entwicklungskonzepte zu erarbeiten. Auch hier finden zusammen mit Vereinen und Freiwilligen Entbuschungs- und Pflegeaktionen auf Streue- Magerwiesen zur Wiedeherstellung einer offenen zusammenhängenden Kulturlandschaft statt. weitere Ziele sind die Erhaltung der traditionellen Heubargen, naturnahe Grabenpflege, der Erhalt von Findlingen, etc. Teil III des Projekts hat 2007 begonnen.

Landschaftsentwicklungsprojekt Frastanz

Ziel ist der Erhalt der vielfältigen Kulturlandschaft. In Zusammenarbeit mit Gemeinde, Grundbesitzer und Bewirtschafter werden Bewirtschaftungsmodelle erarbeitet, die die Kulturlandschaft und die Biodiversität erhalten. Ein Blumenwiesenwanderweg ist geplant. In das Projekt eingebunden sind die Arbeitsinitiative Bezirk Feldkirch ABF und die 'Aktion Heugabel' (Bürger helfen Bauern bei Pflegearbeiten), sowie Schulen und Kindergärten.

Mager-/Streuwiesen

Bludesch hat Mager-/Streuwiesen freiwillig unter Schutz gestellt, die Pflege (Mahd, Entfarnung) erfolgt teils ehrenamtlich, teils in Form von Ausgleichsmaßnahmen).

Aufwertung im Auwald

Die Forstbetriebsgemeinschaft Jagdberg plant eine ökologische Aufwertung im Auwald. Natürliche Gerinne (durch abfließendes Wasser entstanden) lassen sich mit wenig Aufwand mit Wasser aus der Lutz wieder füllen (Abzweig Restwassermenge des Lutzkraftwerks). Die Umweltabteilung der Stadt Feldkirch hatte 2009 als Jahresprogramm „Naturjuwele entdecken“)

Igelstation

In Nüziders gibt es eine privat betriebene Igelstation

Literatur, Quellen und Dokumente

Krieg Walter, Alge Rudolf (1991): Vorarlberger Naturdenkmale. Von Baumriesen, Höhlen und Teufelssteinen. Hecht Verlag

Gemeinde Ludesch (ohne Jahr): Natura 2000 am Ludescherberg - Mit vereinten Kräften Vielfalt erhalten (Broschüre)

Amt der Vorarlberger Landesregierung (2009): Natura 2000. Der Vorarlberger Weg. Herausgegeben von der Abteilung Umweltschutz

Amt der Vorarlberger Landesregierung (2009): Naturschutz in der Gemeinde. Herausgegeben von der Abteilung Umweltschutz