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	<id>https://wiki.imwalgau.at/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Mukastier_Satteins</id>
	<title>Mukastier Satteins - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-09T00:10:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in WALGAU WIKI</subtitle>
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		<id>https://wiki.imwalgau.at/index.php?title=Mukastier_Satteins&amp;diff=509&amp;oldid=prev</id>
		<title>Historia dgj: Die Seite wurde neu angelegt: „Zwischen der alten Landstrasse über den Kristhof nach Frastanz / Göfis und der Walgaustrasse liegt westwärts vom Hauptmannsbild am Ende der Riedfläche der fre…“</title>
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		<updated>2010-02-26T15:57:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „Zwischen der alten Landstrasse über den Kristhof nach Frastanz / Göfis und der Walgaustrasse liegt westwärts vom Hauptmannsbild am Ende der Riedfläche der fre…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Zwischen der alten Landstrasse über den Kristhof nach Frastanz / Göfis und der Walgaustrasse liegt westwärts vom Hauptmannsbild am Ende der Riedfläche der freistehende &amp;#039;&amp;#039;Mukastierbühel&amp;#039;&amp;#039;: ein durch eine Terrasse abgestuftes zweigeteiltes Plateau, welches von einem heute völlig überwucherten Mauerwall umgeben ist. Die Anlage gliedert sich in einer kleineren Westteil von etwa 11 m Länge, der durch einen Halsgraben (fälschlicherweise als breite Strasse bezeichnet) vom größeren Ostteil mit etwa 58 m Länge getrennt ist. An der Südseite des größeren Plateaus ist neben dem Halsgraben eine Teilfläche des Plateaus abgegangen, d.h. gegen die Walgaustrasse hin abgerutscht. &lt;br /&gt;
Der urkundlich erfassbare Name dieser als &amp;quot;Bühel&amp;quot; bezeichneten Erhebung ist recht vielfältig: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;bey den Muggenstier Büchel&amp;quot; (1612), &amp;quot;MuggastierBüchel&amp;quot; (1633), &amp;quot;Muggenstieler-Büchel&amp;quot; (Negrelli 1827), &amp;quot;Mückenstier Bühel&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (lt. Vogt alter Kataster), &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Mugastierbühl&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; (neuer Kataster). &amp;#039;&amp;#039;Vogt&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet den Hügel als &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Mugastielbühel&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref&amp;gt; Vorarlberger Flurnamenbuch I/3 1977 Seite 37 &amp;lt;/ref&amp;gt; , &amp;#039;&amp;#039;Jantsch&amp;#039;&amp;#039; nennt &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Mucastier&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref&amp;gt; Franz Jantsch in: Das Land im Walgau, Elementa 2/2005, Seite 114 zu FN 39 &amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;Huber&amp;#039;&amp;#039; meint &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Mukastier&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref&amp;gt; Franz Josef Huber, Kleines Vorarlberger Burgenbuch o.J., Seite 253 &amp;lt;/ref&amp;gt; . Der Wortstamm führt in allen Fällen auf lat. &amp;#039;&amp;#039;castellum/castra/castrum&amp;#039;&amp;#039; zurück und das bedeutet eben &amp;#039;&amp;#039;Kastell/Festung/Fort/Burg&amp;#039;&amp;#039;, jedenfalls einen &amp;quot;befestigten Platz&amp;quot;. Diese Auslegung bzw. Übersetzung bestätigt bei dem hier vorliegenden  Standort der Anlage und den aus Relikten eines Umfassungsmauerwerkes abzuleitenden fortifikatorischen Charakter eine Sicherungs- oder Verteidigungsanlage. Landwirtschaftliche wie herrschaftliche Höfe &amp;#039;&amp;#039;(villae rusticae)&amp;#039;&amp;#039; werden kaum so exponiert, sondern vielmehr in &amp;quot;bessere Wohnlagen&amp;quot; platziert. Das Auffinden eines Fragmentes einer römischen Hypokaustheizung bedeutet noch nicht das Vorhandensein einer solchen Anlage im Talgrund; die römische Villa &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;auf der Rühe&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, die solche &amp;quot;Bausteine&amp;quot; nachgewiesenermaßen besaß, passt da schon besser dazu. Wenn &amp;#039;&amp;#039;Huber&amp;#039;&amp;#039; schreibt, dass das zwar &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;noch kein eindeutiger Zeitnachweis, aber zumindest etwas zum Nachdenken&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sei, hat er recht.&amp;lt;references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Historia dgj</name></author>
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