Tschitscherschlößchen Feldkirch

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Auf dem Margarethenkapf steht die Margarethenkapelle mit dem darüber liegenden viergeschossigen Wohnturm - das Tschitscherschlößchen. ~ 1616/1620 vom Feldkircher Hubmeister Paul Tschitscher erbaut, nach verschiedenen Eigentümerwechseln - u.a. ~ 1780 die Familie Clessin, 1814 der österr. Ärar - erwarb 1860/1862 der Fabriksbesitzer Josef Andreas Tschavoll das ganze Gelände auf dem Kapf samt Schlößchen und Margarethenkapelle. 1869/70 errichtet Tschavoll auf der oberen Terrasse eine Villa und in den Achtzigerjahren eine weiträumige Parkanlage, die als Gesamtkomplex (mit Nebengebäuden und Palmenhaus) in der Folge als ein einmaliges Baudenkmal bezeichnet wird. 1951 wird das Palmenhaus von Martin Häusle als Atelier und Wohnung ausgestaltet. Im 20. Jhdt. wechseln Schlößchen und Kapelle die Besitzer; das Schlößchen wird vorbildlich restauriert, die Kapelle selbst ist verwahrlost und "in einem heute unverständlich bedauernswerten Zustand". [1]
  1. Franz Josef Huber, Kleines Vorarlberger Burgenbuch, Seite 179