Ortskapelle Hl. Antonius (Rungelin)

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An der Stelle der Antoniuskapelle in Rungelin stand früher - 1531 - bereits ein Bildstock: das "obere Bild". Die Kapelle wurde 1668 erbaut und 1669 geweiht; sie galt als Wallfahrtsheiligtum, wurde viel besucht und viel beschenkt. Die "josefinische Sperre" von 1785 dürfte hier wie auch bei zahlreichen anderen kirchlichen Objekten nicht wirksam geworden sein. Das Langhaus mit eingezogenem Chor, Kreuzgratgewölbe und Rundbogenfenstern und einer Innenlänge von 13,50 Meter liegt unter einem Satteldach mit Glockenturm und Spitzhelm. Die Sakristei ist westlich angebaut, die Fassade hat ein Vordach über dem Portal mit einem Rundbogenfenster.

Der Hochaltar hat einen Aufbau mit zwei (seltenen) gedrehten weinlaubbesetzten Säulen und das Altarbild von Jakob Jehly bez. 1878. Die Figuren im Chorbogen links sind Ende 17. Jhdt., rechts 18. Jhdt. Der linke Langhauswandkruzifixus ist bez. exvoto 1681, die rechte Langhauswand mit hl. Antonius stammt aus derselben Zeit. Der Taufstein ist 1676, die Kreuzwegstationen, gestiftet von Hans Ulrich Mutter sind "ano 1762". 1964 wurde die Kapelle restauriert; die beiden Seitenaltäre wurden entfernt.