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HiPos - Lehrlingsoffensive Walgau

HiPos CHANCEN-KOMPASS. Erstmals fand die Ausbildungsmesse im Walgau am 23. Februar 2013 in der Mittelschule Thüringen statt. Hipos 1 HKR9999.jpg

Das Interesse war sehr groß – Tausende Besucher/innen stürmten regelrecht die Ausstellungshalle. Die Mittelschulen, Polytechnischen Schulen und Betriebe der Region Walgau präsentierten sich und ihr Angebot in der Mittelschule Thüringen. Insgesamt präsentierten sich über 40 Aussteller an diesem Tag unter dem Titel „CHANCEN-KOMPASS“. „Ganz viele Interessierte haben diesen Tag genützt, und konnten staunend feststellen, was für vielseitige Ausbildungsplätze in unseren Klein- und Mittelbetrieben angeboten werden,“ erklärt Birgit Gamon, Mit-Initiatorin der Messe. Landesstatthalter Mag. Karlheinz Rüdisser lobte bei der Eröffnung der Ausbildungsmesse das Engagement von „HiPos“: "Unsere Wirtschaft verzeichnet gute Erfolge durch die duale Ausbildung. Denn immer noch jeder zweite Jugendliche absolviert eine Lehre. Die zehn Jahre ‚HiPos’, die wir heuer feiern, sind geprägt durch die gute Zusammenarbeit von Schulen, Betrieben und Gemeinden. Durch die Dynamik und das Engagement ist die Zukunft der Initiative gesichert.“ Neben den Schulen und Firmen informierten unter anderem auch die Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer, die Arbeiterkammer und das aha Bludenz über ihre Angebote. "Nicht nur Julian aus Nüziders, der die Sprachreise gewonnen hat, freut sich. Auch wir, Ausbilder und Lehrlinge, Lehrer und Schüler sind stolz auf unser gemeinsames Werk, unsere Messe“, unterstreicht Doris Feuerstein vom Organisationsteam den Mehrwert der Veranstaltung.

Gemeinsames Ziel: beste Ausbildung für beste Lehrlinge Das Netzwerk der „HiPos Lehrlingsoffensive Walgau“ umfasst neben den Mittelschulen und Polytechnischen Schulen der Region Walgau auch 118 Lehrlinge aus 29 Unternehmen, die 41 unterschiedliche Lehrberufe in fünf Gemeinden dieser Region anbieten. „Die intensive Zusammenarbeit von Betrieben und Schulen, das Gemeinsame, stärkt die Region. Es ist oft schwierig auch die Eltern als Zielgruppe zu erreichen und den Kindern aufzuzeigen, was es alles für Ausbildungs-Chancen gibt. Durch ‚HiPos’ ist das möglich“, so Manfred Rein, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg bei der Eröffnung der Ausbildungsmesse. Die Mitgliedsbetriebe der Lehrlingsinitiative „HiPos“ reichen vom Kleinunternehmen bis zum internationalen Konzern. Und alle haben ein gemeinsames Ziel – ihre Lehrlinge, ihre „High Potentials“, ganzheitlich aus- und weiterzubilden. „Der Jugend gehört die Zukunft, den Chefs die Verantwortung. Das Lehrlingskonzept von ‚HiPos’ hat eine Vorbildwirkung für andere Ausbildungszentren“, so Hanspeter Feuerstein, Präsident der Wirtschaftsgemeinschaft Walgau. Die Betriebe sind in den unterschiedlichsten Branchen zu Hause: Handel, Industrie, Gewerbe/Handwerk oder Dienstleistung. Neben der üblichen Lehrlingsausbildung im Betrieb und der Berufsschule findet für die Lehrlinge der HiPos-Mitgliedsbetriebe ein Teil der Ausbildung bei ‚HiPos’ direkt statt. In Kursen und Seminaren lernen die Jugendlichen nicht nur den Umgang mit Konflikten, das Verstehen unternehmerischer Zusammenhänge, sondern sie vernetzen sich untereinander ganz stark.

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Gute Lehrlinge bekommt man nicht durch Zufall. Wer auf dem heißumkämpften Markt um Fachkräfte mitmischen möchte, der muss schon viel Energie einsetzen, um sich die besten Köpfe - die High Potentials - zu sichern.

Nicht alle Betriebe können die in der modernen Ausbildungwelt geforderten Kenntnisse und Fertigkeiten vollständig selbst vermitteln. Die Wirtschaftsgemeinschaft Walgau hat daher speziell für ihre Mitgliedsbetriebe die Lehrlingsoffensive HiPos ins Leben gerufen. Aktuell bilden die HiPos Betriebe gemeinsam 106 Lehrlinge aus und zählen somit zu den stärksten Arbeitgebern der Region. Die Teilnahme am HiPos Ausbildungsprogramm mit Seminaren und Projekten endet nach 3 Jahren mit der Verleihung des HiPos Ausbildungspasses.

Beste Ausbildung

Betriebe müssen noch viel stärker bei der Bewerbung der Lehrlinge klar stellen, was sie ihnen an Möglichkeiten bieten und welche Entwicklungschancen sie haben. Dieser Meinung ist Markus Gamon, von Gamon & Partner, der für das Konzept bereits den Österreichischen Staatpreis für wissensbasierte Dienstleistung verliehen bekam und als Berater der Bildungsstrategie Liechtensteins entscheidend mitwirkt. Zukünftig werden Jugendliche sich entscheiden zwischen berufsführender Schule, Lehrlingswerkstätte großer Unternehmen und jenen Betrieben, die zusätzlich zum dualen System eine dritte Ausbildungsschiene anbieten.